Selbsthilfe bei Schüchternheit und sozialer Phobie

 

psychosoziale Mailberatung

Pressemitteilung

intakt e.V. bietet psychosoziale Mailberatung für Sozialphobiker:
"Eine Lücke im Hilfebedarf der Erkrankten wird damit geschlossen!"


Der intakt e.V. - Selbsthilfe bei Sozialer Phobie - bietet neuerdings auch eine psychosoziale Beratung für Hilfesuchende an. Für diese kostenfreie Dienstleistung hat sich das Vereinsmitglied Dennis Riehle (Konstanz) bereit erklärt, eingehende Anfragen mit seiner Kompetenz als gelernter Psychologischer und Sozialpädagogischer Berater zu beantworten. Riehle, der selbst seit über 15 Jahren an einer sozialen Phobie erkrankt ist, hat sich aktuell auch in den Bereichen Digitale Prävention und Gesundheitsförderung, Sozialrecht sowie Gerontologie fortbilden lassen und wurde entsprechend zertifiziert. Er steht damit den Ratsuchenden von jung bis alt zur Verfügung. "Mit einer psychischen Beeinträchtigung gehen oftmals auch soziale Härten einher, die die Betroffenen zusätzlich treffen. Sie werden abhängig von staatlichen Leistungen und schaffen es durch die seelische Verfassung oftmals nicht, sich durch das Wirrwarr an Bürokratie zu kämpfen. Ich selbst weiß, wie mühsam es ist, in einer solchen Situation adäquate Hilfe zu finden, die nicht nur die Krankheitssituation versteht, sondern auch niederschwellige Vermittlung anbietet, wenn es um drängende Fragen der Alltagsgestaltung geht", so Riehle, der seit über einem Jahrzehnt in der Selbsthilfearbeit tätig ist und bereits viele Betroffene in prekären Zeiten begleitet hat. Entsprechend zufrieden zeigt sich Julian Kurzidim, 1. Vorsitzender des intakt e.V., und sagt: "Mit dieser Hilfestellung, die von Dennis Riehle ehrenamtlich angeboten wird, machen wir unseren Verein noch attraktiver".

Typische Anliegen, mit denen Sozialphobiker an den 34-Jährigen herantreten können, sind unter anderem: Leistungen bei Arbeitslosigkeit (ALG I und II/"Hartz IV", "Hilfen zum Lebensunterhalt"), Sozialhilfe (Grundsicherung, Sozialgeld u.a.), Leistungen bei Erwerbsminderung und im Alter, Ansprüche auf Wohngeld (Miet- und Lastenzuschuss), Fragen in der Erziehung, Leistungen für Familien (Kindergeld...), im Studium ("BAföG" usw.), bei Bewerbungen und Berufsförderung, psychosoziale Beratung und Seelsorge in Krisen und bei nicht krankheitsrelevanten Alltagsproblemen, Anrecht und Leistungen bei Schwerbehinderung, Hilfe bei Krankheit oder Behinderung, Fragen zu Rehabilitation und Wiedereingliederung, Leistungen der Krankenversicherung und anderer Sozialversicherungsträger, Hilfe bei Antragsstellung und dem Ausfüllen von Formularen, Unterstützung beim Briefverkehr (z.B. Widersprüche), Leistungen der Pflegeversicherung (Pflegegrade, Verhinderungs- und Kurzzeitpflege, Pflegegeld und Pflegesachleistungen...), Entlastung für pflegende Angehörige, Hilfe und Unterstützungbei Migrationshintergrund, für Flüchtlinge und Asylsuchende, Vorsorge-/Betreuungsvollmacht und Patientenverfügung etc. - wobei sich die Auskünfte als erste unverbindliche Einschätzung verstehen, die keinen Anspruch auf rechtliche Gewähr erheben können. Sollte Riehle nicht direkt weiterhelfen können, verweist er an die zuständigen Stellen.

"Ich verstehe mich als Orientierungshilfe für Menschen, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankung große Schwierigkeiten damit haben, sich um die alltäglichen Anforderungen zu kümmern, die der Sozialstaat an Hilfeempfänger stellt und die Betroffenen nicht selten mit einem Berg an Aufgaben zurücklassen. Auch will ich versuchen, eine motivierende Stütze zu sein, die durch manches Tal hindurchträgt. Dabei kann und will ich kein Ersatz für einen Therapeuten sein, sondern lediglich ein Wegweiser, der eine Richtung vorschlägt, in die es weitergehen kann", sagt Riehle. Gerade für Menschen, die unter phobischen Störungen litten, stelle es eine besondere Hürde dar, sich an die zuständigen Ämter zu wenden. "Da kann es eine wirkliche Entlastung darstellen, wenn die Hilfe von jemandem kommt, der genau weiß, wie sich die Betroffenen in solchen Augenblicken fühlen und wie einfühlsam mit ihnen umgegangen werden sollte. Aus meiner eigenen Krankheitsgeschichte ist mir in Erinnerung, wie entscheidend das Feingespür war, mit dem man auch mir begegnet ist, als ich Beratung brauchte". Hilfesuchende können sich mit Ihrem Anliegen direkt an Dennis Riehle wenden, der über die eigens eingerichtete Mail-Adresse
beratung@schuechterne.org
erreichbar ist.Anfragen sind anonym möglich, Datenschutz und Vertraulichkeit werden zugesichert. Das Angebot ersetzt keine rechtliche, therapeutische, pflegerische oder ärztliche Beratung, entsprechend wird Haftung ausgeschlossen.


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zuletzt am 05.06.2020 um 16 Uhr 41